China ist im Gummipuppen-Boom

In China sind wegen der Ein-Kind-Politik Männer stärker gefragt als Frauen. Aufgrund dessen, dass zudem Mädchen illegal abgetrieben werden, fällt es Millionen Männern schwer heutzutage eine Frau zu finden.
Was dem einem Leid ist dem anderen Freud. Denn obwohl China noch eher prüde ist, können sich Hersteller von Sexspielzeugen vor dem sogennanten Gummipuppen-Boom garnicht mehr retten.

Schuld daran ist die mangelnde Anzahl an Frauen im Land. Millionen Männer finden in China keine Partnerin. Doch warum?
In China sind schlechtweg Männer mehr wert als Frauen und somit wollen vielen Familien als Stammhalter einen Jungen.
Die weiblichen Föten werden dahingegen abgetrieben – auch wenn dies gegen das Recht Chinas spricht.
Zu dem Ganzen hat die Ein-Kin-Politik und kostengünstige Ultraschall-Techniken das Problem nicht gerade entschärft. Im Gegenteil: Bis 2020 wird vermutet, dass circa 30 Millionen Männer im Alter von 20 bis 45 Jahren alleine leben werden. Darüber hinaus wollen Menschenhändler diesen Frauen-Notstand nutzen und verkaufen einsamen Männern junge Frauen. Und selbst von Nachbarländern reisen Frauen nach China, um sich meist reichen, allein lebenden Männern anzubieten.

Das Interessante ist bei dem Ganzen vor allem, dass die Regierung in China auf der einen Seite mit harten Strafen gegen Pornografie und Prostitution vorgeht. Auf der anderen Seite öffnen sie aber mit ihrer Ein-Kind-Politik, der Sexspielzeug-Branche alle Türen und treiben somit den Männerüberschuss stetig an.

Dies ist auch der Grund warum gerade ein regelrechter Gummipuppen-Boom in China vorherrscht. Bis zu 10.000 Sexpuppen werden monatlich in Chinas führendem “Gumipuppen-Paradies” hergestellt. Der Preis für die günstigste Puppe liegt dabei bei rund 15 Euro.

Aber warum geht die Regierung Chinas nicht gegen die Hersteller von Sexspielzeugen vor?
Die Gründe sind ganz einfach erklärt. Eine Puppe lässt keine weiteren Kinder entstehen (Ein-Kin-Politik) und zudem werden keine sexuellen Krankheiten übertragen. Aus diesem Grund stehen Sexspielzeuge in China auch sehr oft direkt neben Verhütungsmitteln und werden von den Behörden in den meisten Fällen zu der Geburtenkontrolle gezählt.

In Punkto Sex lässt der Gummipuppen-Boom das eher “prüde” China immer mehr in ein offeneres China umwandeln. Heutzutage kaufen hierzulande schon viele Frauen für ihre Männer Sexpuppen. Vor allem schwangere Frauen, die sich vor der Geburt zurück halten wollten, schenkten ihren Männer diesen Sex-Ersatz in Form einer Gummipuppe.

Der neuste Trend in Sachen Gummipuppe steht jedoch schon in den Startlöchern.
Denn mit der Weiterentwicklung von 3D-Druckern sollen Männer bald die Möglichkeit bekommen, sich ihre Ehefrau oder aber auch eine Traumfrau, wie zum Beispiel Angelina Jolie, originalgetreu als Gummipuppe herstellen zu lassen.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>